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Warum ich hier schreibe
In diesem Blog teile ich meine Gedanken – manchmal sortiert, manchmal mitten aus dem Alltag. Geplant ist eigentlich ein Beitrag pro Woche … aber ihr wisst ja, wie das mit ADHS so ist...
Die Themen? Alles, was mich gerade beschäftigt: von ADHS (in all seinen Facetten) über kleine Alltagsbeobachtungen bis hin zu einem spontanen Rant über Ungerechtigkeiten. Kurz gesagt: ein ehrlicher Einblick in das, was mich bewegt – und vielleicht auch euch.


Wie erklärt man ein Leben, das für andere unsichtbar ist?
So könnte einer der Spieler-Charactere aussehen. Jeder Spieler stellt eine andere Neurodivergenz dar. Wie erklärt man anderen, wie es sich anfühlt, man selbst zu sein? Wie erklärt man, dass ein „Mach doch einfach“ manchmal ungefähr so hilfreich ist wie „Flieg doch einfach“, wenn man keine Flügel hat? Wie erklärt man, dass eine schlechte Nacht für manche Menschen bedeutet: ein bisschen müde, heute drei Kaffee. Und für andere bedeutet das: Reizüberflutung, null Konzentration, e
Meike Parker
vor 3 Tagen3 Min. Lesezeit


Eine zeitlose Zeit - bzw: Das ADHS-Paradox: Struktur vs. Neuheit
Kunst als "Food for Thoughts" Während ich dies tippe, sitze ich auf der Terrasse unserer Ferienwohnung und genieße die Sonne. Es sind unsere letzten Tage, und die sollen nochmal richtig warm und sonnig werden. Wenn ihr das lest, bin ich schon wieder zurück in Stuttgart. Naja – immerhin ist kein Regen angekündigt. Ich habe mich so auf diesen Urlaub gefreut. Eine richtige Auszeit. Mal rauskommen. Andere Dinge sehen, anderes Essen essen, mich in einer Sprache ausprobieren, die i
Meike Parker
23. März4 Min. Lesezeit


What soothes my soul...
Meeresrauschen wirkt auf viele Neurodivergente sehr beruhigend. Und für mich ist es "Instant" Kopf-aus. Daher heute nichts zu lesen... aber was zum Schauen: 3 Minuten Strand und Meer und Wellen.
Meike Parker
16. März1 Min. Lesezeit


Warum ADHS bei Frauen oft erst in der Lebensmitte diagnostiziert wird
Eine (späte) Diagnose bringt Klarheit und hilft sich selber wieder klarer zu sehen Heute möchte ich einen genaueren Blick darauf werfen, warum so viele Frauen erst mit 40, 45 oder 50 ihre ADHS-Diagnose bekommen. Es gibt nicht die eine Ursache. Es gibt mehrere. Und sie greifen ineinander wie Zahnräder. Wir schauen auf die Biologie der Frau. Wir schauen auf Forschung und Medizin. Und wir schauen auf die Rolle unserer Sozialisation und unserer Gesellschaft. Am Ende setzen wi
Meike Parker
9. März6 Min. Lesezeit


Ein halbes Jahrhundert... ist nicht mehr jung
Ein Lebensgefühl, das jünger ist als die Zahl Auch wenn ich immer sage: "Das beste Alter für mich, ist immer das, was ich gerade habe", diese 50 macht mir echt zu schaffen. Kennt ihr dieses Gefühl, sich jünger zu fühlen, als man ist?Als würde das eigene Alter nicht so recht zum Lebensgefühl passen. Als wäre da innerlich noch die gleiche Neugier auf Menschen, Gespräche und das Leben wie mit zwanzig – nur in einem Körper, der inzwischen andere Zahlen trägt. Ich werde in dieser
Meike Parker
2. März4 Min. Lesezeit


Identität. Wer bin ich – und was davon ist meine ADHS?
Du bist nicht Perfekt - niemand ist es und das ist auch gut so. Wer bin ich, wenn ich nicht meine ADHS bin? Und die ehrliche Antwort ist: Das ist nicht wirklich immer voneinander zu trennen. Weil Identität nichts Festes ist. Nichts, was in Stein gemeißelt irgendwo auf einem Berggipfel liegt und darauf wartet, dass wir es finden. Identität entwickelt sich. Sie bewegt sich. Sie passt sich an. Sie wächst. Sie bricht manchmal auseinander und setzt sich neu zusammen. Identität ist
Meike Parker
23. Feb.6 Min. Lesezeit


Zwischen Anpassung und Selbststeuerung
Unmasking ist kein einzelner Akt, sondern ein Prozess, der Zeit und gewisse Fertigkeiten erfordert. Im letzten Blog habe ich ausführlich darüber geschrieben, warum wir maskieren. Masking ist ein Coping-Mechanismus, um negatives Feedback zu vermeiden. Ein instinktives „Kopf-einziehen“, weil wir so sein wollen wie andere – oder zumindest nicht auffallen. Sich selbst schützen zu wollen, ist nicht verkehrt. Masking hilft uns, durch Situationen zu kommen, die sonst zu viel wären.
Meike Parker
16. Feb.4 Min. Lesezeit


Fake It Till... You Burn Out.
Masking ist ein gesellschaftliches Problem - kein Individuelles. Masking bei ADHS – was die Forschung zeigt und warum das kein individuelles Problem ist Wir leben in einer Gesellschaft, die Anpassung belohnt. Wer funktioniert, gilt als belastbar. Wer sich zusammenreißt, als professionell. Wer nicht auffällt, als unkompliziert. Für viele neurodivergente Menschen ist genau das der Maßstab, an dem sie täglich gemessen werden. Im letzten Blog ( Smoke and Mirrors ) habe ich besch
Meike Parker
9. Feb.4 Min. Lesezeit


Smoke & Mirrors
Offenheit oder die Energie des Gegenübers zu spiegeln ist oft Selbstschutz und gründet aus dem Bedürfnis "dazu" zu gehören. Über Offenheit, Masking – und das, was trotzdem verborgen bleibt Ich habe mich lange für einen sehr authentischen Menschen gehalten.„What you see is what you get“ war nicht nur ein Spruch, sondern etwas, das ich ehrlich über mich geglaubt habe. Und in gewisser Weise stimmt das auch. In Teammeetings, bei Spielen à la „Von wem könnte dieses Bild sein?“, wa
Meike Parker
2. Feb.4 Min. Lesezeit


Creativity is impulsivity gone right – über Stärken, ADHS und innere Ressourcen
Finde die Katze... eine Stärke von uns ist oft, dass wir Muster schneller und eher erkennen. Neuanfang, letzter Akt: Weg von Zielen, hin zu Ressourcen Hallo und willkommen zu einem neuen Montag und einem neuen Blog. Heute geht es nicht mehr um die Frage Was will ich? oder Wie realistisch ist mein Ziel? Der Januar stand hier ganz im Zeichen von Neuanfang, Standortbestimmung und Zielsetzung. Und ja – das ist jetzt tatsächlich der letzte Blog zu diesem Thema. Versprochen. Heute
Meike Parker
26. Jan.3 Min. Lesezeit


Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...
Der erste Schritt ist fast wichtiger als das Ziel Vom Plan ins Tun kommen Diese Woche bin ich spät dran mit meinem Blog. Und ausnahmsweise passt das thematisch ziemlich perfekt. Denn heute soll es genau darum gehen: Wie kommen wir eigentlich vom Plan ins Tun ? Von der Standortbestimmung. Vom Ziel. Vom großen Bild.Hin zum ersten echten Schritt. Denn so wertvoll jede Positionsbestimmung und jedes noch so realistische Ziel auch ist:Wenn wir nicht anfangen, bleibt alles Theorie.
Meike Parker
21. Jan.3 Min. Lesezeit


Wohin eigentlich? Warum Ziele sich verändern dürfen
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Der Januar steht hier ganz bewusst unter dem Motto Neuanfang . Wobei es mir gar nicht so sehr um das „alles neu“ geht, sondern um etwas viel Wichtigeres: sich bewusst zu positionieren .Nicht blind loszurennen, sondern innezuhalten und zu entscheiden, wie und wo wir stehen wollen. Letzte Woche haben wir uns deshalb intensiv mit der Frage beschäftigt: Wo stehe ich eigentlich gerade? Warum eine ehrliche Standortbestimmung so wichtig ist un
Meike Parker
12. Jan.4 Min. Lesezeit


Warum Ziele Stress erzeugen, wenn wir vorher keine Standortbestimmung machen
Januar: Neuanfang ohne Vorsätze Wenn wir nicht Wissen, wo wir sind, wird es schwierig das Ziel zu erreichen. Der Januar steht traditionell im Zeichen des Neuanfangs. Neues Jahr, neues Ich, neue Ziele.Vielleicht hast du dir an Silvester auch schon oft vorgenommen, diesmal wirklich alles anders zu machen . Wir haben es dieses Jahr anders gehalten. Keine guten Vorsätze. Genau darum ging es in meinem letzten Blog. Heute möchte ich noch einen Schritt weitergehen und genauer hinsch
Meike Parker
5. Jan.3 Min. Lesezeit


Zwischen den Jahren: Warum ich dich einlade, keine guten Vorsätze zu machen
Diese seltsame Zeit nach Weihnachten Zwischen den Jahren verschwimmt die Zeit. Weihnachten ist vorbei – und wir sind mitten in dieser eigenartigen, zeitlosen Phase zwischen den Jahren . Für viele von uns bedeutet das: Urlaub, wenig Termine, keine klare Struktur. Die Tage verschwimmen, man weiß manchmal nicht mehr genau, welcher Wochentag eigentlich ist. Gleichzeitig steckt uns der Trubel der Feiertage noch in den Knochen – Familienbesuche, Erwartungen, Gespräche, Reize. Und d
Meike Parker
29. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Winterblues – oder schon mehr? Warum die dunkle Jahreszeit uns ADHS-Menschen besonders fordert
Kleine bewusste Auszeiten schaffen - und sei es nur eine Kaffeepause Am Samstag war es so weit: erster Markttag mit Wintermantel. Minus vier Grad, grauer Himmel, kalte Luft – und natürlich sind wir trotzdem zum Markt gegangen. Wie jeden Samstag. Und wie immer haben wir uns am Ende einen Kaffee bei Cafecitos gegönnt (für alle Stuttgarter*innen: der ist im Januar wieder da – kleiner Servicehinweis 😉). Und mit diesem ersten echten Winterwochenende ist auch wieder etwas anderes
Meike Parker
24. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Warum ist Entspannen für uns so schwer?
Und was wirklich hilft, wenn typische Entspannung nicht funktioniert Es ist Montagmorgen, und ich habe ein ... interessantes Wochenende hinter mir. Eins, von dem ich ziemlich sicher bin, dass viele von euch es kennen. Wir freuen uns die ganze Woche auf Freitagabend – endlich entspannen, nichts tun, einfach mal runterkommen. Und dann passiert… nichts davon. Alles zieht sich. Der Haushalt dauert ewig. Danach sitzt da dieses nagende Gefühl im Hinterkopf: „Du hast irgendwas verge
Meike Parker
17. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Anders ist weder besser noch schlechter
ADHS ist weder besser, noch schlechter als Neurotypisch. Es ist einfach anders. Zwischen Klugscheißerei, Empathie und echtem Wachstum Neulich habe ich eine Online-Weiterbildung gemacht – zum Thema, wie man ein guter Coach für ADHS-Menschen ist. Der Kurs wurde von jemandem mit ADHS angeboten und richtete sich an Coaches, die bereits Erfahrung haben und nun auch ADHS-Klient:innen begleiten wollen. Soweit, so spannend. Aber – oh boy – ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich ih
Meike Parker
11. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Gefühle sind zum Fühlen da...
Wenn Unterhaltung plötzlich weh tut New York - die Stadt aus "Sex and the City" Mein Mann und ich hatten neulich eine dieser typischen Alltagsdiskussionen, die ganz harmlos beginnen – und dann plötzlich tief gehen: über Fremdschämen. Also dieses Gefühl, wenn du zusehen musst, wie jemand sehenden Auges ins (emotionale) Verderben rennt. Du weißt, was passieren wird, du willst schreien: „Tu’s nicht!“ – und kannst doch nichts tun. Für viele ist das einfach unterhaltsam. Für mich
Meike Parker
3. Nov. 20254 Min. Lesezeit


Zwischen Begeisterung und Erschöpfung – meine Woche mit ADHS und Energiemanagement
Ein kleiner Ausschnitt aus unserer Spielesammlung Ich weiß, ich rede schon wieder über Energie, Löffel und das liebe Energiemanagement bei ADHS. Aber das ist einfach ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt – und das ich bei ganz vielen anderen auch sehe. Manchmal helfen selbst die besten Strategien nichts. Manchmal passiert einfach zu viel auf einmal, und Prioritäten zu setzen ist fast unmöglich, weil vieles gleich wichtig ist. Letzte Woche war genau so eine Woche: voll,
Meike Parker
29. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Dazugehören ist überbewertet
Wir müssen zusammen für ein besseres, inklusiveres morgen kämpfen. Ich arbeite gerade mit zwei sehr jungen Coachees – 17 und 20 Jahre alt. Und ja, mit fast 50 darf ich das so sagen: sehr jung .Beide hadern damit, „anders zu sein“. Und beide sind mitten in dieser Phase, in der das Bedürfnis, dazuzugehören, besonders stark ist. Mit 17 bist du mittendrin, dich von den Eltern zu lösen, deine eigene Identität zu formen – und natürlich willst du deine Peergroup finden, dazugehören,
Meike Parker
20. Okt. 20253 Min. Lesezeit
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