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Warum ich hier schreibe
In diesem Blog teile ich meine Gedanken – manchmal sortiert, manchmal mitten aus dem Alltag. Geplant ist eigentlich ein Beitrag pro Woche … aber ihr wisst ja, wie das mit ADHS so ist...
Die Themen? Alles, was mich gerade beschäftigt: von ADHS (in all seinen Facetten) über kleine Alltagsbeobachtungen bis hin zu einem spontanen Rant über Ungerechtigkeiten. Kurz gesagt: ein ehrlicher Einblick in das, was mich bewegt – und vielleicht auch euch.


Barrierefrei? Für wen eigentlich?
Im letzten Blog ging es um meinen Frust über den Umbau meines Fitnessstudios. Genauer gesagt um die Frage, warum Veränderungen für viele Menschen mit ADHS so anstrengend sein können. Eigentlich dachte ich, damit wäre das Thema für mich erledigt. War es aber nicht. Denn anschließend war ich mit dem Kundenservice des Betreibers im Austausch. Und genau dieser Austausch hat mich zum Nachdenken gebracht. Nicht nur über mein Fitnessstudio. Sondern darüber, was dort eigentlich passi
Meike Parker
vor 6 Tagen4 Min. Lesezeit


ADHS, neue Supermärkte und warum mich mein Fitnessstudio in den Wahnsinn treibt
Wenn ADHS doch angeblich Neues liebt ... Der Supermarkt hat umgeräumt... und ich habe nicht die Energie mich neu zu orientieren Dieser Blog ist nur für Menschen, die folgende Situation nachvollziehen können: Du hast deinen Stammsupermarkt. Du weißt, wo alles steht. Du schreibst deinen Einkaufszettel in der Reihenfolge, in der du durch den Laden läufst. Du kennst die Abkürzungen, die Stoßzeiten und wahrscheinlich auch die Kassiererin, die immer besonders schnell arbeitet. Und
Meike Parker
22. Juni5 Min. Lesezeit


ADHS und der Mythos vom Ankommen
Wenn Du denkst, Du bekommst Dein Leben nicht in den Griff - Du bist nicht allein! Wenn Du auf das Bild klickst, kommst Du auf die isfies Webseite. Geh mal hin - das lohnt sich! Als ich ein Kind war, später als Teenager und ehrlich gesagt auch noch mit Anfang zwanzig, habe ich Menschen angeschaut, die verheiratet waren, Kinder hatten oder fest im Berufsleben standen. Und ich dachte: Die haben es geschafft. Die sind angekommen. Sie haben ihre Ziele erreicht und wissen jetzt, wi
Meike Parker
15. Juni4 Min. Lesezeit


ADHS und ein unfreiwilliger Digital Detox
Ich habe mein Handy vergessen... das kann auch nur mir passieren. Und ich war mir so sicher, dass es schon in der Handtasche gewesen ist... Sag mir, dass du ADHS hast, ohne mir zu sagen, dass du ADHS hast. Ich fange mal an: Ich fahre für eine Woche nach England in den Urlaub. Mein Handy ist im Grunde meine Lebenslinie. Es ist praktisch an mir festgewachsen. Und ich lasse es zu Hause liegen. Bemerkt habe ich das erst am Bahnhof, als ich nachschauen wollte, von welchem Gleis un
Meike Parker
8. Juni4 Min. Lesezeit


ADHS und Introspektion: Warum ich oft erst später merke, wie es mir geht
Wenn die Welt still steht... Und auf einmal steht die Welt still. Nicht langsam. Nicht mit Ansage. Sondern zack. Und du hast das Gefühl, du bist in ein seltsames, dunkles Paralleluniversum geworfen worden. Alles ist noch da. Aber irgendwie fühlt sich nichts mehr richtig echt an. Und das Verrückteste ist: Du kannst dir selbst dabei zuschauen. Der Tod meiner Mutter hat genau das in mir ausgelöst. Ich weiß rational ziemlich genau, was passiert. Ich weiß, was das bedeutet. Ich w
Meike Parker
11. Mai3 Min. Lesezeit


ADHS und die Liebe
Warum sich Vertrautheit manchmal wie Stillstand anfühlt – und was du damit tun kannst Eigentlich ist alles perfekt... wenn da nicht dieser Wunsche nach "mehr" wäre... Es gibt da diesen Moment. Alles ist gut. Vielleicht sogar richtig gut. Du liebst deinen Partner. Du bist angekommen. Es ist ruhig geworden. Verlässlich. Warm. Und dann ist da dieses Ziehen. Leise.Hartnäckig. Eine Sehnsucht nach mehr.Mehr Gefühl. Mehr Lebendigkeit. Mehr Weite. Nichts Konkretes.Aber genug, um dich
Meike Parker
20. Apr.5 Min. Lesezeit


Wir sehen Verhalten. Aber nicht die Ursache dahinter.
Eine Führungskraft braucht keine neuen Tools, um ADHSler zu führen - sie muss sie nur richtig anwenden Das gilt überall. Im Alltag. In Beziehungen. Heute schauen wir uns genau das am Arbeitsplatz an. Und zwar aus beiden Perspektiven: Aus der Sicht von Führungskräften, die Verhalten einordnen und bewerten müssen.Und aus der Sicht von Menschen, die merken, dass ihr Verhalten oft anders gelesen wird, als es gemeint ist. Denn genau in dieser Lücke passiert erstaunlich viel. Missv
Meike Parker
13. Apr.5 Min. Lesezeit


Warum Cardiotraining Traurig machen kann
Bei ADHS kann Sport anders wirken - vor allem nach dem Kardiotraining bin ich oft traurig. Ich habe euch ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich morgens zum Sport gehe. Nicht, weil ich besonders diszipliniert bin oder weil ich unbedingt durchtrainiert sein möchte, sondern weil Bewegung mir hilft, meine ADHS zu managen. Sport fördert unter anderem die Ausschüttung von Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin, also genau von den Botenstoffen, von denen es bei ADHS gefühlt
Meike Parker
7. Apr.3 Min. Lesezeit


Wie erklärt man ein Leben, das für andere unsichtbar ist?
So könnte einer der Spieler-Charactere aussehen. Jeder Spieler stellt eine andere Neurodivergenz dar. Wie erklärt man anderen, wie es sich anfühlt, man selbst zu sein? Wie erklärt man, dass ein „Mach doch einfach“ manchmal ungefähr so hilfreich ist wie „Flieg doch einfach“, wenn man keine Flügel hat? Wie erklärt man, dass eine schlechte Nacht für manche Menschen bedeutet: ein bisschen müde, heute drei Kaffee. Und für andere bedeutet das: Reizüberflutung, null Konzentration, e
Meike Parker
30. März3 Min. Lesezeit


Eine zeitlose Zeit - bzw: Das ADHS-Paradox: Struktur vs. Neuheit
Kunst als "Food for Thoughts" Während ich dies tippe, sitze ich auf der Terrasse unserer Ferienwohnung und genieße die Sonne. Es sind unsere letzten Tage, und die sollen nochmal richtig warm und sonnig werden. Wenn ihr das lest, bin ich schon wieder zurück in Stuttgart. Naja – immerhin ist kein Regen angekündigt. Ich habe mich so auf diesen Urlaub gefreut. Eine richtige Auszeit. Mal rauskommen. Andere Dinge sehen, anderes Essen essen, mich in einer Sprache ausprobieren, die i
Meike Parker
23. März4 Min. Lesezeit


What soothes my soul...
Meeresrauschen wirkt auf viele Neurodivergente sehr beruhigend. Und für mich ist es "Instant" Kopf-aus. Daher heute nichts zu lesen... aber was zum Schauen: 3 Minuten Strand und Meer und Wellen.
Meike Parker
16. März1 Min. Lesezeit


Warum ADHS bei Frauen oft erst in der Lebensmitte diagnostiziert wird
Eine (späte) Diagnose bringt Klarheit und hilft sich selber wieder klarer zu sehen Heute möchte ich einen genaueren Blick darauf werfen, warum so viele Frauen erst mit 40, 45 oder 50 ihre ADHS-Diagnose bekommen. Es gibt nicht die eine Ursache. Es gibt mehrere. Und sie greifen ineinander wie Zahnräder. Wir schauen auf die Biologie der Frau. Wir schauen auf Forschung und Medizin. Und wir schauen auf die Rolle unserer Sozialisation und unserer Gesellschaft. Am Ende setzen wi
Meike Parker
9. März6 Min. Lesezeit


Ein halbes Jahrhundert... ist nicht mehr jung
Ein Lebensgefühl, das jünger ist als die Zahl Auch wenn ich immer sage: "Das beste Alter für mich, ist immer das, was ich gerade habe", diese 50 macht mir echt zu schaffen. Kennt ihr dieses Gefühl, sich jünger zu fühlen, als man ist?Als würde das eigene Alter nicht so recht zum Lebensgefühl passen. Als wäre da innerlich noch die gleiche Neugier auf Menschen, Gespräche und das Leben wie mit zwanzig – nur in einem Körper, der inzwischen andere Zahlen trägt. Ich werde in dieser
Meike Parker
2. März4 Min. Lesezeit


Identität. Wer bin ich – und was davon ist meine ADHS?
Du bist nicht Perfekt - niemand ist es und das ist auch gut so. Wer bin ich, wenn ich nicht meine ADHS bin? Und die ehrliche Antwort ist: Das ist nicht wirklich immer voneinander zu trennen. Weil Identität nichts Festes ist. Nichts, was in Stein gemeißelt irgendwo auf einem Berggipfel liegt und darauf wartet, dass wir es finden. Identität entwickelt sich. Sie bewegt sich. Sie passt sich an. Sie wächst. Sie bricht manchmal auseinander und setzt sich neu zusammen. Identität ist
Meike Parker
23. Feb.6 Min. Lesezeit


Zwischen Anpassung und Selbststeuerung
Unmasking ist kein einzelner Akt, sondern ein Prozess, der Zeit und gewisse Fertigkeiten erfordert. Im letzten Blog habe ich ausführlich darüber geschrieben, warum wir maskieren. Masking ist ein Coping-Mechanismus, um negatives Feedback zu vermeiden. Ein instinktives „Kopf-einziehen“, weil wir so sein wollen wie andere – oder zumindest nicht auffallen. Sich selbst schützen zu wollen, ist nicht verkehrt. Masking hilft uns, durch Situationen zu kommen, die sonst zu viel wären.
Meike Parker
16. Feb.4 Min. Lesezeit


Fake It Till... You Burn Out.
Masking ist ein gesellschaftliches Problem - kein Individuelles. Masking bei ADHS – was die Forschung zeigt und warum das kein individuelles Problem ist Wir leben in einer Gesellschaft, die Anpassung belohnt. Wer funktioniert, gilt als belastbar. Wer sich zusammenreißt, als professionell. Wer nicht auffällt, als unkompliziert. Für viele neurodivergente Menschen ist genau das der Maßstab, an dem sie täglich gemessen werden. Im letzten Blog ( Smoke and Mirrors ) habe ich besch
Meike Parker
9. Feb.4 Min. Lesezeit


Smoke & Mirrors
Offenheit oder die Energie des Gegenübers zu spiegeln ist oft Selbstschutz und gründet aus dem Bedürfnis "dazu" zu gehören. Über Offenheit, Masking – und das, was trotzdem verborgen bleibt Ich habe mich lange für einen sehr authentischen Menschen gehalten.„What you see is what you get“ war nicht nur ein Spruch, sondern etwas, das ich ehrlich über mich geglaubt habe. Und in gewisser Weise stimmt das auch. In Teammeetings, bei Spielen à la „Von wem könnte dieses Bild sein?“, wa
Meike Parker
2. Feb.4 Min. Lesezeit


Creativity is impulsivity gone right – über Stärken, ADHS und innere Ressourcen
Finde die Katze... eine Stärke von uns ist oft, dass wir Muster schneller und eher erkennen. Neuanfang, letzter Akt: Weg von Zielen, hin zu Ressourcen Hallo und willkommen zu einem neuen Montag und einem neuen Blog. Heute geht es nicht mehr um die Frage Was will ich? oder Wie realistisch ist mein Ziel? Der Januar stand hier ganz im Zeichen von Neuanfang, Standortbestimmung und Zielsetzung. Und ja – das ist jetzt tatsächlich der letzte Blog zu diesem Thema. Versprochen. Heute
Meike Parker
26. Jan.3 Min. Lesezeit


Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...
Der erste Schritt ist fast wichtiger als das Ziel Vom Plan ins Tun kommen Diese Woche bin ich spät dran mit meinem Blog. Und ausnahmsweise passt das thematisch ziemlich perfekt. Denn heute soll es genau darum gehen: Wie kommen wir eigentlich vom Plan ins Tun ? Von der Standortbestimmung. Vom Ziel. Vom großen Bild.Hin zum ersten echten Schritt. Denn so wertvoll jede Positionsbestimmung und jedes noch so realistische Ziel auch ist:Wenn wir nicht anfangen, bleibt alles Theorie.
Meike Parker
21. Jan.3 Min. Lesezeit


Wohin eigentlich? Warum Ziele sich verändern dürfen
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Der Januar steht hier ganz bewusst unter dem Motto Neuanfang . Wobei es mir gar nicht so sehr um das „alles neu“ geht, sondern um etwas viel Wichtigeres: sich bewusst zu positionieren .Nicht blind loszurennen, sondern innezuhalten und zu entscheiden, wie und wo wir stehen wollen. Letzte Woche haben wir uns deshalb intensiv mit der Frage beschäftigt: Wo stehe ich eigentlich gerade? Warum eine ehrliche Standortbestimmung so wichtig ist un
Meike Parker
12. Jan.4 Min. Lesezeit
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